Intensive Versorgungssteuerung

Menschen mit chronischen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen haben einen gesteigerten Bedarf an einer stets verfügbaren und koordinierten Versorgung. Aufgrund ihrer Vulnerabilität führt jede Unterbrechung in der Versorgungskette oft zu schwereren Dekompensationen mit stationären Aufenthalten und hohem Rehabilitationsbedarf. Die Regelversorgung kann ein solch integriertes Angebot maximal in Ballungs-zentren bieten. Gleichzeitig ist die eigenständige Inanspruchnahme dieser Versorgung durch den Patienten häufig durch mangelndes Krankheits-verständnis und reduzierte Compliance gestört. Unsere Dienstleistung „Intensive Versorgungssteuerung (IVS)“ bietet hier die Lotsenfunktion, die eine effektive und durchgängige Gesundheitsversorgung unter Ausnutzung aller verfügbaren Hilfen sichert.

 
 

Auf einen Blick

erfahrungen

Unsere Erfahrungen

Seit mittlerweile zehn Jahren beraten wir chronisch psychisch kranke Patienten in unserem telefonischen Versorgungs-management. Wir haben mehrere Projekte im Auftrag von gesetzlichen Krankenkassen durchgeführt. Die Beratungen führen sozialpsychiatrische Fachkräfte wie Psychologen, Sozialpädagogen und Fachpflegekräfte für Psychiatrie durch. Unsere Mitarbeiter verfügen über langjährige Berufserfahrung in der sozialpsychiatrischen Krankenbehandlung und der gemeindepsychiatrischen Versorgung.

ergebnisse

Unsere Ergebnisse

Wir bieten eine modulare Angebotspalette an. Zu unseren Modulen zählen ein niedrigschwelliges, telefonisches Coaching, Online-Angebote, intensive telefonische Versorgungssteuerung und eine persönliche Kurzzeitberatung am Wohnort der Versicherten. So stehen wir unseren Kunden und ihren Versicherten bedarfsorientiert und ressourceneffektiv zur Seite.

ziele

Unsere Ziele

Wir können die Qualität und Durchgängigkeit der Versorgung von chronisch psychisch kranken Menschen optimieren. Hierbei erzielen wir vor allem eine Reduzierung und Verkürzung von Krankenhausaufenthalten in der Psychiatrie. Für Patienten reduziert sich das Risiko von redundanten Fähigkeitsverlusten und die Rückkehr in die Arbeitstätigkeit wird begünstigt.

 
 
 

Ihre Vorteile

  • Ausgewiesenes Fachpersonal
  • Jahrelange Erfahrung in der psychischen und psychosomatischen Behandlung und Versorgung
  • Langfristige und anhaltende Effekte
  • Effektive Versorgung führt zu Reduzierung von stationären Aufenthalten
  • Breites Angebotsspektrum, telefonisch und vor Ort

Unser Angebot

  • Kassenindividuelle Potenzialanalyse
  • Bedarfsorientierte Beratung von bis zu einem jahr
  • Frühzeitige Intervention führt zur Verringerung der Dekompensation
  • Zusätzliche Angebote  in Abstimmung mit den Kassen
  • Validierte Kennzahlen und messbare Erfolge
 
 

Workflow

Voraussetzungen

Gemeinsam mit unseren Kunden identifizieren wir Versichertengruppen, die von einer intensiven Versorgungssteuerung profitieren. Hinweise geben häufige oder lange Krankenhausaufenthalte und weitere ineffektive Leistungsverläufe. Den Versicherten wird das Angebot der intensiven Versorgungssteuerung durch ihre Krankenkasse unterbreitet. Nach einer schriftlichen Einverständniserklärung können Versicherte daran teilnehmen.

Doing

Wir beraten Versicherte in einem telefonischen Versorgungsmanagement von bis zu einem Jahr. In den Gesprächen fördern wir ihr Krankheitsverständnis und die Compliance. Wir optimieren und vernetzen die Versorgung durch telefonische Kommunikation mit den beteiligten Leistungserbringern aus dem ambulanten und stationären Umfeld. Mit frühzeitig greifenden Kriseninterventionsplänen können wir schwere Dekompensationen der Krankheitsverläufe oft verhindern. Gemeinsam mit Patient und Leistungserbringern organisieren wir Rehabilitationsabläufe und die Reintegration in das Sozial- und Arbeitsleben. Sofern zusätzliche Leistungen der gesetzlichen Kranken-versicherung notwendig und sinnvoll werden, informieren wir unsere Kunden frühzeitig und stimmen diese mit ihnen ab.

Controlling

Zur Messung der Ergebnisse der Dienstleistung haben sich folgende Möglichkeiten bewährt:

  • Vergleichsgruppencontrolling anhand eines vorstrukturierten Kohortendesigns
  • Prä-Post-Controlling nach definierten Kennzahlen
  • Versichertenbefragung zur Zufriedenheit und Befindlichkeitsentwicklung
  • Kennzahlenbetrachtung (z.B. Krankheitsentwicklung, Ressourcenverbrauch)
  • Leistungsentwicklung im Bereich Krankenhaus, Medikamente, AU, KG etc.
 
 

Hier finden Sie einen Musterfall.